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Diese Webpräsenz beschäftigt sich mit den wichtigsten und bedeutendsten Hochkulturen, die weltweit profunde Aufmerksamkeit und geschichtliche Wichtigkeit errungen haben. Im Rahmen der Startseiten-Präsentation erfahren Sie mehr über den allgemeinen Hintergrund der Hochkulturen im Sinne der Geschichtswissenschaft. Dabei wird erläutert, was man genau unter dem Terminus „Hochkultur“ versteht und welche Merkmale eine Hochkultur im geschichtswissenschaftlichen Rahmen auszeichnen. Nach dieser prägnanten Einführung finden Sie in den rechts platzierten Untermenü-Punkten die wichtigsten Hochkulturen exemplarisch herausgestellt, welche jeweils einzeln eine profunde und explizite sowie präzise Beschreibung und Vorstellung erfahren.
Die Geschichtswissenschaft versteht unter dem Begriff „Hochkultur“ eine zeitlich äußerst frühe Gesellschaftsordnung, die eine erheblicheren Fortschritt gegenüber anderen Kulturen aufweist und sich von ihren Vorgängern bzw. Nachbarn durch einige sehr explizit nun dargestellte Merkmale auszeichnet:
- durch eine durchdachte und geplante Landwirtschaft im Rahmen von Handel, Bewässerung und Vorratshaltung
- durch eine eindeutige Sprache, Religion sowie Kultur, wodurch sich ein gemeinsames in eine Richtung zeigendes Denken und Fühlen entwickelt
- durch eine individuelle Schrift
- durch anspruchsvolle und herausragende künstlerische Leistungen wie beispielsweise Musik, Schrifttum sowie bildende Kunst
- durch die Existenz und das Vorhandensein von Städten, welche den Fokus bzw. das Zentrum von Herrschaft und Handel darstellen (fruchtbare Lage, militärische Sicherheit, Handelsknoten)
- durch eine explizite Arbeitsteilung und klar definierte Gesellschaftsklassen mit Spezialisierung
- und durch die Entwicklung und den Fortschritt von Wissenschaften.
Welche Kulturen nun wirklich als Hochkulturen gelten und auch geschichtswissenschaftlich als solche eingeordnet bzw. bezeichnet werden, ist dabei umstritten. Damit eine Hochkultur eindeutig vorliegt, ist es jedoch nicht explizit erforderlich, dass wirklich alle Merkmale gemeinsam zutreffen und somit in Erscheinung treten.