Sonnenschutz in der Antike
Man glaubt es kaum, doch schon damals zur Zeit der antiken Hochkulturen suchten die Menschen nach effektiven Möglichkeiten, um sich vor zu intensiver und starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Während wir uns heutzutage einer breit gefächerten und vielseitigen Auswahl gegenübersehen, mussten die Menschen damals ihre Kreativität nutzen, um dem Sonneneinfall entgegenzuwirken.
Betrachten wie zunächst unser heutiges Angebot, wenn es darum geht, sich vor übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen. Wir haben die Möglichkeit, uns an einem vielseitigen Angebotsrepertoire zu bedienen. Allgemein gesagt kann zwischen dem chemischen und dem technischen Sonnenschutz unterschieden werden. Während man sich im Rahmen des chemischen Sonnenschutzes mit Sonnenschutzcremen schützt, präsentiert der technische Schutz vielerlei weitere Möglichkeiten wie beispielsweise die Lichtfilterung mittels einer adäquaten Sonnenbrille sowie die Abschirmung. Hierbei sprechen wir von innen- und außenliegenden Produkten. Außenliegende Produkte umfassen beispielsweise Rollladen bzw. Markisen. Diese zeichnen sich durch den Vorteil aus, dass sie einen verbesserten Wärmeschutz bieten. Innenliegende Produkte hingegen sind solche wie Rollos, Faltstore, preiswerte Jalousien oder Flächenvorhänge, die zwar keinen Wärmeschutz bieten, aber dafür einen immensen Einfluss auf die Raumgestaltung ausüben.
Tatsache ist, dass wir heutzutage keinerlei Probleme hegen, wenn es darum geht, den optimalen Sonnenschutz zu finden. Da hatten es die Menschen in der Antike etwas schwieriger. Allerhöchste Kreativität war gefragt, um sich in irgendeiner Art und Weise vor den „Klauen“ der Sonne zu schützen: Statt unseren heutigen Sonnenschirmen verwendeten die Menschen von damals Palmen und Schilf, um sich sogenannte Schilfvorbauten herzustellen. Die breiten Blätter dieser Pflanzen gewährten einen lichtundurchlässigen Schutz. Natürlich erhitzte sich das Blattwerk durch die immense Kraft der Sonnenstrahlen, weshalb die Menschen die Palmen- und Schilfdächer regelmäßig mit kaltem Wasser abspülten. Damals gab es nun mal keine Jalousien günstig zu erwerben. Folglich mussten andere kreative Möglichkeiten gefunden werden, um dem starken Sonneneinfall passend entgegenzuwirken.
Um den Kopf vor der Stärke der Sonne zu schützen, fertigten sich die Menschen adäquate Strohhüte, die sie ganztags während des Arbeitens auf den Feldern in der prallen Sonne trugen. Ihre Haut schützen die Menschen mit eigens hergestellten Salben und Polituren. Es handelte sich dabei um alte Naturheilrezepte, für welche die Menschen nur bestimmte Pflanzen und Heilkräuter sowie deren Samen verwendeten.